Zweiter Adventssonntag – Weihnachtsgeschenke für Minimalisten: Verbrauchsgeschenk “Kuchen im Glas”

advent-zweite Kerze - PIXABAY-Fremdfoto

Heute, zum zweiten Advents-Sonntag (diesmal ohne Verspätung) stellen wir dir eine Verbrauchs-Geschenk-Idee vor.

Verbrauchsgeschenke gibt es in unterschiedlichen Kategorien: zum Essen, zum Trinken, zur Körperpflege, etc.

Unsere Geschenk-Idee ist zum Essen. Es sind die zauberhaften Kuchen im Glas.

Was genau sind Kuchen im Glas und was kannst du damit machen?

Kuchen im Glas sind entzückende Mitbringsel und halten – richtig hergestellt – auch längere Zeit. Dafür wird der Kuchen im Glas gebacken und direkt nach dem Backen verschlossen. Er kühlt also bei geschlossenem Glas aus. Deswegen kannst Du den Kuchen selbst nach dem Backen nicht mehr dekorieren, sondern nur noch das Glas.

Deko-Ideen für die Kuchen

Schön aussehen kann der Kuchen im Glas aber trotz eingeschränkter Deko-Möglichkeiten. Hier sind ein paar Tipps für die Deko des Kuchens:

  • Backe einen Streifenkuchen, indem du den hellen und dunklen Teig eines Marmorkuchens abwechselnd einfüllst.
    Oder einen Kuchen mit “Sommersprossen”, indem du einem hellen Zitronenkuchen ein paar Schokostreusel im Teig spendierst.
  • Du kannst auch auf den Teig Dekoration legen, die mitgebacken werden kann, beispielsweise Nüsse. Achte darauf, dass die Deko nicht zu klein und schwer ist, sonst “versinkt” sie beim Backen eventuell im Teig. Also lieber mit halben Walnüssen dekorieren, als mit ganzen Haselnüssen. Du kannst auch mit Krokant ein Herz auf den Teig krümeln, eine Form aus Marzipan auflegen oder eine dicke eingelegte Cocktail-Kirsche.
  • Backe mehrere Kuchen im Glas und verschenke Sortimente: Marmorkuchen, Zitronenkuchen, …

Und natürlich kannst du durch zusätzliche liebevolle Deko des Glases dein Geschenk noch persönlicher gestalten (dazu kommen weiter unten noch ein paar Tipps).

Welches Rezept eignet sich?

Eigentlich kannst du einfach jedes Rührkuchen-Rezept nehmen. Für Weihnachten kannst du sie auch selbst noch abwandeln durch Schokostückchen oder Nüsse, die du in den Teig einrührst (denk daran, dass der Teig dadurch schwerer wird und du etwas mehr Backpulver benötigst).
Mit Lebkuchengewürz, Zimt und Rum kannst du deine Rezepte ebenfalls “verweihnachtlichen”!

Wichtig ist, das Glas von innen zu fetten, bevor du den Teig einfüllst und es nach dem Backen sofort zu verschließen!
Achtung: der Rand muss fettfrei backen, damit es nachher dicht schließt!

Welches Glas ist das beste?

Achte darauf, dass das Glas nach oben gleich breit bleibt oder noch besser, dass es breiter wird, damit du bzw. der / die Beschenkte den Kuchen gut heraus bekommt und ihn nicht löffeln muss.

Du kannst Weckgläser oder Schraubdeckelgläser nehmen.

Die Deckel musst du sterilisieren bevor du sie (sofort nach dem Backen) auf die noch heißen Gläser schraubst / aufsetzt. Übergieße die Deckel dafür mit kochendem Wasser und lass sie mit der Deckelinnenseite (also die, die nachher zum Kuchen zeigt) nach unten auf einem frischen Geschirrtuch abtropfen. Wichtig: die Deckelinnenseite nicht mehr berühren, also auch nicht mit einem Geschirrtuch abtrocknen!
Wenn Du den Kuchen in Weckgläsern backst, sterilisierst du den Dichtungsgummi ebenfalls mit kochendem Wasser bevor du ihn aufsetzt.

Tipps zum Dekorieren der Kuchengläser

Du kannst das Kuchen-Glas natürlich mit fertigen Aufklebern bekleben. Du kannst aber auch andere, selbst gemachte Verzierungen verwenden. Hier sind ein paar Ideen:

  • Papier-Etikett
    Etiketten kannst du selbst aus Papier ausschneiden und beschriften / bemalen. Dazu kannst du auch buntes Papier nehmen oder Transparentpapier. Aufkleben kannst du die Etiketten nach dem Backen ganz einfach mit einem normalen Klebestift.
    Tipp für die Beschriftung: Wenn du mit einer Kalligrafie-Feder schreibst oder mit einem entsprechenden Stift, der in einer Kante statt einer Spitze endet, dann sieht die Schrift von ganz alleine schon viel edler aus!
  • Fensterfarbe
    Auch damit kannst du ein Glas nach dem Backen verzieren. Am besten malst du dazu das Motiv zuerst auf eine waagerechte Fläche (eine dickere Plastiktüte oder ein Klarsichthülle eigenen sich gut) und klebst es erst auf das abgekühlte Glas, wenn es schon trocken ist. So vermeidest du, dass die nasse Farbe am Glas runterläuft, sich ungleichmäßig im Motiv verteilt oder vielleicht sogar Farb-Nasen bildet.
  • Porzellanstift
    Eigentlich wollen wir hier ja nichts für die Ewigkeit produzieren und ein dauerhaft beschriftetes Glas kommt dem möglicherweise doch nahe …
    Falls du dich trotzdem für die Porzellanstift-Variante entscheidest: Hier musst du das Glas vor dem Backen dekorieren. Leg dazu die bemalten Gläser in den kalten Ofen und nimm sie erst wieder heraus, wenn der Ofen wieder abgekühlt ist. Mach zwischendurch die Ofentür nicht auf. Glas springt bei Temperaturunterschieden leicht. Da der Boden meist dicker ist als der Rest des Glases, kommt es zu Spannungen im Glas, wenn du das kalte Glas in den heißen Ofen tust oder das heiße Glas aus dem Ofen in die kalte Umgebungsluft bringst.
    Theoretisch könntest Du das Einbrennen des Porzellanstiftes mit dem Backen des Kuchens kombinieren. Da ich aber nicht weiß, welche Ausdünstungen die Farbe beim Einbrennen von sich gibt, würde ich sie sicherheitshalber separat (noch ohne Teig) einbrennen – auch wenn du dadurch natürlich mehr Energie verbrauchst.

So, und nun viel Spaß beim Backen + Dekorieren!!

Schreib gerne einen Kommentar für uns, wie dir diese Geschenk-Idee gefällt und ob du sie schon ausprobiert hast!

Hab eine schöne Advents-Zeit!

Viele liebe Grüße!

Andrea + Chris

 

PS: Wenn du nach “Kuchen im Glas” googelst, wirst du auch Rezepte finden, die einfach nur im Glas serviert, aber nicht darin gebacken werden. Sie sind oft auch mit Creme oder frischen Früchten. Diese “Kuchen im Glas” sind aber nicht haltbar und müssen – so wie jedes andere offene Kuchenstück – sofort gegessen werden.

PS: Noch mehr Geschenkideen für Minimalisten findest du auf  weggebracht.de, wo du dich auch für einen Newsletter eintragen kannst (der nur dann kommt, wenn es wirklich etwas zu berichten gibt – hauptsächlich also, wenn neue Ausräum-Kurse starten!).

(Foto-Quelle: Pixabay)

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