Warum es in letzter Zeit hier so still war

SchienenEs ist schon eine Weile her, seitdem ich hier einen Beitrag veröffentlicht habe. Am 5. Dezember schrieb ich über den Tag 5 meines simulierten Umzugs. Danach kehrte Ruhe ein. Andrea bastelte am Adventskalender und schrieb tapfer jeden Tag ein paar Gedanken zu einem Zitat und verfasste dazu eine Biografie des Zitat-Autors. Am Schluss gab es das ganze noch als PDF zum herunterladen.

Ich genoss einfach die innere Ruhe, die einkehrte nachdem ich das ganze Zeug, das mich bisher umgab, eingepackt hatte. Ich wollte mir keinen Stress machen und zusätzlich zum Adventskalender meiner Frau auch noch einen Beitrag jeden Tag reinquetschen. Weniger ist mehr, dachte ich mir. Und es ging mir einfach gut. So gut, dass ich sogar angefangen habe Bücher von Anfang bis zum Ende zu lesen!

Dann kam Weihnachten und Silvester. Wir blieben zuhause, schenkten uns nichts zu Weihnachten, schauten am Silvesterabend aus dem Fenster und freuten uns auf das neue Jahr.

Am 2.1. fuhr Andrea für eine Woche zu einer Freundin nach Bayern und ich dachte daran, mal wieder einen Blogbeitrag zu schreiben. Also steckte ich meinen Kopf in das kleine Zimmer, wo sich die Umzugskartons befanden, um Ideen für den Beitrag zu sammeln. Doch es kam alles anders. Nach ein paar Wochen Abstinenz von diesem Zeug, fiel mir der Papierkram auf. Volle Ordner, Hängeregistraturen mit Papieren, Schachteln voll mit Dokumenten. Mir wurde klar, dass ich da ran muss. Und ich hatte auch auf einmal die Energie dafür. Also schnappte ich mir alles und fing an aufzuräumen. Ich dachte mir in der Zeit, in der Andrea weg war, alles erledigen zu können. Von wegen. Es dauert 2 1/2 Wochen bis ich durch war. Ok, ich machte Pausen zwischendurch. Aber die brauchte ich auch, um zu verarbeiten was ich in den Papieren sah. Leider konnte ich nicht einfach alles entsorgen, da einige Papiere, wie die Nachlassdokumente meiner Eltern, noch lange Zeit aufgehoben werden müssen. Dennoch konnte ich  am letzten Dienstag den Sieg über den papiernen Drachen erklären. Zur Feier schaute ich mit meiner Frau freiwillig einen Frauenfilm an (was sie zunächst an meinem Verstand zweifeln liess). Fast jedenfalls, denn im letzten Viertel muss ich wohl eingeschlafen sein, aber der Wille war da. So glücklich und befreit war ich.

Aber das Schönste daran ist, dass ich endlich eine einfache Methode gefunden habe, mit der ich auch in Zukunft den Papierkram im Griff habe. Weniger Ordner, mehr Durchblick. Wie dieses System funktioniert, seht Ihr bald auf diesem Blog.

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