Meine fünf größten Takeaways von der DNX Global

DNX-Betahaus

Freitag morgen kam ich in Berlin an. Pünktlich um 9:00 war ich im Betahaus, wo das offizielle DNX-Programm mit einem Frühstück startete.

Mein DNX-Start: ganz viel Netzwerken und etwas Berlin

Es war ein unglaubliches Gewimmel im Betahaus und eine tolle, offene Atmosphäre. Ganz schnell war ich im Gespräch mit George aus Kanada, Marcia aus München, Gabi, Isabelle (meine Zimmernachbarin im Hotel) und Chris aus den USA, Elen aus … (ich kann mich gut an sie erinnern, aber wo sie wohnt…?) und einem holländischen Paar. Im Laufe der nächsten Stunden kamen noch viele weitere dazu.

Nach dem Frühstück fanden Workshops statt. Die hatte ich aber nicht gebucht. Statt dessen habe ich mich noch lange unterhalten, dann waren wir zu viert Mittagessen und schließlich habe ich noch das Büro von Startnext besucht (denn bei ihnen legen wir gerade ein Crowdfunding-Projekt für unser Buch an).

“Networking” – das fand an beiden DNX-Tagen ständig statt, nicht nur beim Networking-Event am Freitag abend. Da allerdings ging es – wenn man wollte – besonders heftig zu. In zwei Räumen war “Speed-Networking” angesagt: 10 Menschen, die sich jeder mit jedem jeweils sechs Minuten lang unterhalten. Es war straff organisiert. Drei Minuten erzählt der/die eine über sich. Auf ein Signal hin erzählt dann der/die andere über sich. Beim Glockenton werden die Partner gewechselt und es geht von vorne los.
Oft kam ich kaum hinterher, wenigstens die wichtigsten Stichworte zu notieren.
Ich habe

  • Fabio aus Italien getroffen, der an einem ähnlichen Foto-Projekt plant wie ich,
  • Dave aus den USA, der in Kolumbien wohnt und vom Blogging lebt,
  • Natalie aus den USA, die UI- und UX-Design macht
  • Anne aus Frankreich, die unter anderem für eine NGO Digitale Nomaden interviewt,
  • Stefan aus Deutschland, der eine Fotoagentur aufbauen möchte,
  • Natalie aus Deutschland, die ein produzierendes Unternehmen hat und ortsfest ist,
  • Mira aus Deutschland, die mit ihrem Freund zusammen Guerillamarketing plant,
  • Tessa, die Online-Marketing macht
  • und Bernard, der einen Online-Tischtennis-Shop hat

Abends (naja eigentlich wohl schon eher nachts) auf der Heimfahrt haben Isabelle und ich uns angeregt unterhalten …. und sind dabei so gründlich falsch umgestiegen, dass wir plötzlich weiter vom Hotel weg waren als zu Beginn der Fahrt. Merke: wenn du die U-Bahn in die falsche Richtung nimmst, solltest du beim Umsteigen in die Gegenrichtung auch darauf achten, in welche Linie du einsteigst …  😉

Der zweite Tag der DNX: Vorträge, Vorträge, Vorträge und etwas Party

DNX-Begruessung

Marcus’ und Feli’s Begrüßung am Samstag morgen

Am Samstag waren von morgens bis abends insgesamt 12 Vorträge. Die Themen waren quer Beet: vom Aufbau und Verschenken einer erfolgreichen Musikplattform, über handfeste Tipps wie man erfolgreich ein Infoprodukt vermarktet bis hin zu Übungen mit denen man die eigene Komfortzone erweitern kann (Herzklopfen und weiche Knie gehören dazu). Ein Pianist, der mit seinem Klavier auf Reisen geht, war auch dabei und hat uns nicht nur mit seiner Geschichte, sondern auch mit seiner Musik unterhalten.

DNX-Klavier

My Travelling Piano – Joe Löhrmann und sein Instrument

In der Mittagspause gab es im Hof großes Gedrängel und Pasta mit Gemüse, im ersten Stock Menschenleere, leckere Suppe und Obst. Ratet wo ich war 🙂

Und dann war irgendwann am frühen Samstag abend der letzte Vortrag vorbei. Zusammen mit ein paar tollen Leuten (fast alle USA) habe ich mich auf den Weg zur DNX-Abschlussparty in einem Berliner Biergarten gemacht. Und wenn wir nicht erst noch ewig beim Veranstaltungsort (Theater Heimathafen) gequatscht und uns von nebenan leckere Falaffel geholt hätten, anschließend nicht in einem Waffel-Café ganz wunderbar versackt wären und danach noch einen Nachtspaziergang durch die Stadt bis an die Spree gemacht hätten, dann wären wir auch sicherlich nicht erst um Mitternacht dort angekommen (es waren aber tatsächlich noch recht viele DNXler da).

Balkon-Frühstück mit Orangensaft, Kirschen und Sommersonne

DNX-HotelbalkonAm Freitag nachmittag hatte ich Orangensaft, Kirschen und Bananen eingekauft. Die Bananen hatte ich schon längst gegessen, aber Saft und Kirschen waren am Sonntag morgen noch da. Die haben Isabelle (die einzige DNXlerin, die ebenfalls in “meinem” kleinen und feinen Hotel Karibuni gewohnt hatte) und ich dann beim Zweitfrühstück auf dem Balkon meines Hotelzimmers zusammen verputzt und uns dabei über alles Mögliche unterhalten, von Business bis zu Familiengeschichte 🙂
Das Berliner Wetter hat auch mitgespielt und uns mit Sommersonne gewärmt.

Meine größten Takeaways:

  • “Wenn du ein Produkt launchst wenn es perfekt ist, dann launchst du es zu spät”
  • konkrete Strategien für die erfolgreiche Vermarktung eines Online-Info-Produktes
  • öfter mal die Komfortzone trainieren (-> Comfort Zone Crusher)
  • die Entdeckung des wunderbaren kleinen Hotels Karibuni (Karibuni = Willkommen auf Suaheli) und seiner netten Besitzer
  • viele neue Kontakte und Bekannte und eine neue Freundin 🙂
4 Antworten
    • andrea
      andrea says:

      Hi Philipp,

      ja, da hast Du recht, es war wirklich eine gelungene DNX! So viele
      Gleichgesinnte um sich rum zu haben, war total klasse und kann ich nur empfehlen! 🙂

      Liebe Grüße!
      Andrea

      Antworten
  1. Julia
    Julia says:

    Hey Andrea,
    da sind ja auch einige interessante Geschäftsideen aufgekommen. Ich finde sowas immer total spannend und mir fällt auch immer wieder was neues ein, was man machen könnte.

    Ich hab aber eh schon tausend Projekte, ich muss mich da mal zurück halten. ;D Fällt mir aber sehr schwer.
    Alles Liebe,
    Julia

    Antworten
    • andrea
      andrea says:

      Hi Julia,

      ja, das kommt mir bekannt vor mit den vielen Ideen und Projekten.
      Noch ein neues Projekt?: Projekte eliminieren 😉

      Alles Liebe!
      Andrea

      Antworten

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