“Das zweite Leben der Dinge” oder “Und nun wohin damit?”

Das, was wir aussortieren, sind gute Sachen, manchmal sogar Dinge, an denen man noch ein bisschen hängt oder die einmal sehr viel bedeutet und manchmal auch gekostet haben. Wir wollen, dass sie ein gutes neues Zuhause bekommen. Also wohin damit, wenn es Zeit ist, dass sie weiter wandern?

Auf dem letzten Minimalistenstammtisch in Düsseldorf kam darauf auch die Sprache. Und es stellte sich heraus, dass viele Interesse an einer Zusammenstellung von “Abgabestellen” verschiedenster Art hatten und dass auch längst nicht jede und jeder alles kannte – wir auch nicht.

Daher listen wir hier mal alles auf, was wir im Raum Düsseldorf und online kennen. Diese Liste ist ganz subjektiv und gibt nur unsere Erfahrungen wieder. Aber wir hoffen auf viele Ergänzungen von Euch!

Liebe Grüße und viel Spaß beim Loslassen!

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Von umgekehrt geschredderten Unterlagen

Ich habe gestern meine Geschäftsunterlagen von vor über 10 Jahren geschreddert! Eine der Aufgaben, die ich schon ewig vor mir hergeschoben und nun endlich erledigt habe. Obwohl diese beiden Ordner seit 13 Jahren verpackt bei uns im Keller lagen, kamen irrationale Ängste hoch:

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Von weggeräumten Unterlagen und neu gefundener Energie

Die letzten Tage waren eine große Überraschung für mich. Ich hatte Anfang letzter Woche – Dienstag oder Mittwoch – in meinem Büro ein Regal leer geräumt. Es steht an der Wand gegenüber meines Schreibtisches. Es war nicht so, dass da lauter unerledigte Aufgaben drin gewesen wären. Es war voller Fachbücher, Info-Material aus Workshops, Zeitschriften, Manuskripte. Weiterlesen

Warum es in letzter Zeit hier so still war

SchienenEs ist schon eine Weile her, seitdem ich hier einen Beitrag veröffentlicht habe. Am 5. Dezember schrieb ich über den Tag 5 meines simulierten Umzugs. Danach kehrte Ruhe ein. Andrea bastelte am Adventskalender und schrieb tapfer jeden Tag ein paar Gedanken zu einem Zitat und verfasste dazu eine Biografie des Zitat-Autors. Am Schluss gab es das ganze noch als PDF zum herunterladen.

Ich genoss einfach die innere Ruhe, die einkehrte nachdem ich das ganze Zeug, das mich bisher umgab, eingepackt hatte. Ich wollte mir keinen Stress machen und zusätzlich zum Adventskalender meiner Frau auch noch einen Beitrag jeden Tag reinquetschen. Weniger ist mehr, dachte ich mir. Und es ging mir einfach gut. So gut, dass ich sogar angefangen habe Bücher von Anfang bis zum Ende zu lesen!

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Die Liebe zu leeren Regalen

Es ist jetzt eine Weile her, seit ich – nach einem längeren Besuch bei meinem Vater – in unsere leere Wohnung zurückkam (Chris hatte zwischenzeitlich unser Projekt “Der simulierte Umzug” gestartet) und das Gefühl hatte “Wohne ich hier noch?“.

Ich habe danach meine Sachen auch fast vollständig eingepackt und nun ist unsere Wohnung an vielen Stellen von Leere geprägt. Vor allem in einem Zimmer, in dem vorher die meisten unserer Bücher standen, sind nun fast leere Regale und fast nur noch leere Regale. Anfangs war das komisch. Anfangs waren vor allem die Dinge in meinem Bewusstsein, die “fehlten”. Ich fand es blöd, für einen Stift oder eine Büroklammer in einem anderen Zimmer in Kartons wühlen zu müssen. Inzwischen sind wohl die wichtigsten Sachen da – und ich finde es nicht mehr so schlimm, in einem Karton nach etwas suchen zu müssen.

Was anfangs ungemütliche Leere und Kahlheit war, ist in meiner Empfindung zu wohltuender Klarheit und Luftigkeit geworden!

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